Rechtsgrundlage

Was bedeutet Rechtsgrundlage?

Die Rechtsgrundlage ist die rechtliche Basis, auf der die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt. Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Unternehmen eine gültige Rechtsgrundlage angeben, um Daten verarbeiten zu dürfen. Dies kann eine Einwilligung der betroffenen Person, die Erfüllung eines Vertrages, eine rechtliche Verpflichtung, lebenswichtige Interessen, die Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder das berechtigte Interesse des Unternehmens sein.

Warum ist das für Unternehmen wichtig?

Für kleine und mittlere Unternehmen ist es entscheidend, die passende Rechtsgrundlage für jede Datenverarbeitung festzulegen, um rechtliche Konsequenzen und Bußgelder zu vermeiden.

Beispiele

  • Einwilligung des Nutzers bei Newslettern
  • Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Kaufvertrages
  • Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten

Typische Risiken oder Fehler

  • Bußgelder durch unzureichende rechtliche Grundlagen
  • Rechtsstreitigkeiten mit betroffenen Personen
  • Vertrauensverlust bei Kunden

Verwandte Begriffe

  • Datenschutz-Grundverordnung
  • Einwilligung
  • Verarbeitung
  • Berechtigtes Interesse