Intransparente Weitergabe personenbezogener Daten an externe KI-Dienstleister
Personenbezogene Daten werden ohne ausreichende Transparenz und dokumentierte Nachvollziehbarkeit an externe KI-Dienstleister übermittelt.
Kontext
- Branche
- alle
- Prozess
- Lieferantenmanagement, Datenmanagement
- Schutzgut
- Transparenz, Vertraulichkeit
Ursachen
- Fehlende Vorgaben für Transparenz und Dokumentation im Datenübermittlungsprozess
- mangelnde Lieferantenkontrolle.
Auswirkungen
- Rechtswidrige oder unbemerkte Datenweitergabe
- Gefährdung der Betroffenenrechte
- mögliche Sanktionen.
Praxisbeispiel
- Ein externes Unternehmen verarbeitet KI-Datensätze
- die nicht eindeutig freigegeben oder protokolliert wurden. Betroffene können nicht umfassend informiert werden.
Stakeholder
- Datenschutzbeauftragte
- Lieferantenmanagement
- IT
- externe Dienstleister
Maßnahmen
Noch nicht hinterlegt.
Präventive Maßnahmen
- Vertragliche und prozessuale Vorgaben für jede Datenweitergabe
- umfassende Dokumentation und Nachweisführung verpflichtend.
Detektive Maßnahmen
- Auditierung der Datenübermittlungen und Prüfung auf Vollständigkeit der Nachweisführung.
Korrektive Maßnahmen
- Sofortige Nachdokumentation bei Feststellung von Transparenzmängeln
- Vertragsnachbesserung
- Lieferantengespräch.
Pruefziele
- Jede Weitergabe personenbezogener Daten ist nachvollziehbar dokumentiert und genehmigt.
Auditfragen
- Stichprobenprüfung übermittlungsbezogener Dokumente und Freigaben.
Normbezüge
- ISO/IEC 27701 DSGVO Erwägungsgrund 75 SDM
Normhinweise
- Entspricht Transparenz- und Kontrollanforderungen für Datenübertragungen nach ISO/IEC 27701
- SDM und DSGVO.
Nachweise
- Verarbeitungsverzeichnisse
- Freigabedokumentationen
- Vertragsanlagen.
Nachweistypen
- Dokumentation
- Vertragsanhang
Kontrollen
- Regelmäßige Kontrolle der Datenweitergabeprozesse und Lieferantenvereinbarungen.
Verwandte Risiken
Noch keine Beziehungen hinterlegt.
